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Ostfriesisches Schwarzbrot

Ostfriesisches Schwarzbrot

Ostfriesisches Schwarzbrot besteht aus Roggenmehl und wird nach alter Tradition im Steinofen gebacken. In Ostfriesland werden noch viele Backwaren auf traditionelle Weise zubereitet. Viele Ostfriesen backen auch heute noch ihr Brot selbst. Das Schwarzbrot ist, typisch für die ostfriesische Küche, sehr gesund und natürlich ausgesprochen schmackhaft.

Foto: Fotolia

Historische Quelle:

„Ihr Brot ist so schwarz wie der Torf, den sie brennen. Sie bereiten es auf folgende Art: Das Getreide wird geschrotet, oder eigentlich nur gequetscht, diese zerriebene Masse wird stark gesäuert, und muß so zwölf bis sechzehn Stunden ziehen, dann wirken sie den Teig aus, zu 30 bis 40 und mehrere Pfunden. In dem Ofen, der ganz aus Lehm gebaut ist, stehet er wenigstens 24 Stunden.“ 

J.G. Hoche über das Saterländer Roggenbrot. Reise durch Osnabrück und Niedermünster in das Saterland, Ostfriesland und Groningen. Bremen 1800, Seite196. Zitiert nach Frank von Hagel, „Was braucht der Mensch?“ – Grundnahrungsmittel. In: Eten un Drinken. Aspekte des Essens und Trinkens in Nordwestdeutschland zwischen 1650 und 1850. Isensee Oldenburg 1998, Seite 19

 

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