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Griese Jongs

Griese Jongs

In Norddeutschland spielen Klöße kulinarisch eine große Rolle. Sie dienen als Suppeneinlage oder als Beilage zu deftigen Braten. Angebraten bilden sie abends eine volle Mahlzeit. "Griese Jongs" werden aus Buchweizenmehl hergestellt.

Foto: Fotolia/Marketinggesellschaft

Historische Quelle:

„Des Mittags isst er sie mehrenteils als Gemüse bereitet, des Abends mit der Haut im Wasser gekocht und des Morgens in Scheiben geschnitten und gebraten. Nur das Mehl von Buchweitzen, als Klümpe oder Pfannekuchen bereitet, unterbricht noch dann und wann die fortwährende Reihe von Kartoffelgerichten.“ 

Pfarrer Hermann Heinrich Friedrich Lentin über die Ernährungsgewohnheiten der Bauern in der Gegend von Egestorf (Nordheide). H.H.F. Lentin, Welchen Einfluß hat der häufige Genuß der Kartoffeln auf die menschliche Constitution? Einige Data zur Beantwortung dieser Frage, aus den Registern des Kirchspiels Egestorf im Fürstenthum Lüneburg. In: Neues Hannoversches Magazin, worin kleine Abhandlungen, einzelne Gedanken, Nachrichten, Vorschläge und Erfahrungen, so die Verbesserung des Nahrungs-Standes, die Land- und Stadt-Wirthschaft, Handlung, Manufacturen und Künste, die Physik, die Sittenlehre und angenehmen Wissenschaften betreffen, gesamlet und aufbewahret sind, Hrsg.: A.C. v. Wüllen, Hannover, 1803, Spalte 545-566

 

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