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Panne-Fis

Panne-Fis

In einer guten, alten ostfriesischen Bauernküche verkommt nichts! Gekochter Seefisch, der vom Mittagessen übrig geblieben war, sorgte am Abend, gebraten mit Ei, für einen guten Schlaf. Panne-Fis ist ein Omelette mit Speck, Fischresten und gekochten Kartoffeln.

Foto: Fotolia/Marketinggesellschaft

Historische Quellen:

„Pannfisch von Fischresten. Pellkartoffeln in Scheiben geschnitten, werden mit Zwiebeln in Fett braun gebraten. Die von Haut und Gräten befreiten Fischreste werden mit den Bratkartoffeln vermischt. Kurz durchgebraten und mit Salz abgeschmeckt. Aus Fett und Mehl macht man eine helle Mehlschwitze, rührt sie mit Wasser aus, läßt sie garkochen, schmeckt sie mit Senf, Essig, Zucker und Salz ab und gibt die Tunke über das Gericht.“

Bremer Kochbuch. Herausgegeben vom Bremer Frauen-Erwerbs- und Ausbildungsverein. Carl Schünemann Bremen 1949. Reprint Carl Schünemann Bremen 2010, Seite 77


„Eine angenehme Abwechslung brachten im Winter Laberdan und Stockfisch. Die Reste des ersteren gaben des Abends einen schönen „Pantjefis“ […].“

Gr. Piepersberg, Ostfriesische Küche. In: Upstalsboom-Blätter für ostfriesische Geschichte und Heimatkunde. Hrg. von der Gesellschaft für Bildende Kunst und vaterländische Altertümer zu Emden. Sechster Jahrgang. Emden Juni 1916, Seite 24 (OL Aurich X 829 4.-6. Jg.)

 

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