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Pirrel in de Pütt

Pirrel in de Pütt

Biestmilch (das ist die Milch, die die Kuh in den ersten Tagen, nachdem sie ein Kalb geboren hat, gibt) wird mit normaler Milch und Mehl zu einem breiigen Teig gekocht. Früher wurde der Pirrel in ein genähtes Leinensäckchen (Pütt) gefüllt und im Wasserbad gegart.

Foto: Fotolia/Marketinggesellschaft

Historische Quelle:

„Allmählich werden die Tage länger. Immer mehr wendet sich das besondere Interesse des Landmanns seinem Viehbestande zu. Bald mischt sich in s Brummen der Rinder das Plärren der Kälbchen. Der „Beestpannkook“ („Pirrel in de Pütt“), ein Gebäck aus „Beest“, der ersten, dickflüssigen Milch der Kuh, und Mehl tritt in sein Recht.“

Georg Blikslager, Vom Essen und Trinken. Eine nahrhafte Plauderei von Georg Blikslager. In: Ostfreesland. Ein Kalender für Jedermann. 15. Jahrgang Heinrich Soltau Norden 1928, Seite 119 (OL Aurich Dz 1926-1928)

 

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