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Salzwiesenlamm

Salzwiesenlamm

Die grasenden Schafe auf den Salzwiesen und den Deichen sind zum Wahrzeichen der Nordseeküste geworden. Die Deichlämmer ernähren sich von würzigen Salzkräutern. So bekommt ihr Fleisch einen einzigartigen Geschmack, der von Gourmets auf der ganzen Welt geschätzt wird.

Foto: Fotolia

Historische Quelle:

„19. Ein junges Lamm zu braten. Die Gelenke an den Hinterbeinen schneidet man ein, biegt die Beine zurück und steckt sie an der Keule mit einem kleinen Holzspieß fest, haut die Vorderbeine im ersten Gelenk und schneidet den Kopf ab; setzt dann reichlich Butter zu Feuer und läßt sie braun werden, legt das Lamm hinein, bestreut es mit Salz und läßt es eine gute Stunde langsam braten; begießt es aber recht fleißig. Eine Viertelstunde vor dem Anrichten bestreut man das Lamm mit gestoßenem Zwieback, begießt es noch einigemale vorsichtig damit der Zwieback darauf bleibt. An die Sauce gießt man eben vor dem Anrichten einen Löffel voll saurem Rahm damit sie recht eben wird.“

Charlotte Droste, Inhaberin einer Restauration, Kochbuch für alle Stände. Eine Sammlung von ungefähr 1000 selbsterfundenen und erprobten Rezepten zur Bereitung aller Arten Speisen, Backwerk und Getränke, zum Einmachen und Aufbewahren von Früchten, sowie Anweisung zum Einschlachten, Einpökeln und Wurstmachen, Im Selbstverlag der Verfasserin Oldenburg 1853. Reprint Museumsdorf Cloppenburg 1991, Seite 141

 

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